Farshad Morilotfi hat sich in Bremen einen Ruf als Lieblingsfriseur der Profis von Werder Bremen erarbeitet.
Interviewer: Herr Morilotfi, wie wird man zum Friseur, dem die Fußballer vertrauen?
Morilotfi: Ich bin einfach ein guter Friseur, das hat sich in den vergangenen zehn Jahren rumgesprochen. Ich bin die Nummer eins. Fragen Sie die Spieler – die mögen mich. Ich habe in meinem Salon einen VIP-Bereich mit Playstation, nur für die Werder-Bremen-Profis. Ich treffe mich auch außerhalb meines Friseursalons mit ihnen. Es geht eben nicht nur um Haareschneiden, sondern auch um Persönlichkeit.
Interviewer: Sie klingen so selbstbewusst wie Zlatan Ibrahimović.
Morilotfi: Mag sein. Aber ich mag seine Frisur, den Hipsterknoten, nicht.
Interviewer: Warum nicht?
Morilotfi: Weil lange Haare nicht mehr trendy sind und schnell ungepflegt aussehen, wenig sexy. Außerdem muss man auf dem Rasen ständig mit den Händen in die Haare, den Zopf mit einem Haargummi neu richten. Meine Kunden tragen fast alle kurz. Sie kommen alle acht, neun Tage, damit die Frisur auch in Form bleibt. Spätestens am Tag vor einem wichtigen Spiel stehen sie bei mir im Laden.
Interviewer: Was macht dann eine gute Fußballerfrisur aus?
Morilotfi: Eine gute Frisur motiviert. Wenn ein Fußballer einen besonderen Haarschnitt hat, fühlt er sich besser. Wenn einer zum ersten Mal kommt und keine Idee mitbringt, nehme ich mir auch viel Zeit: Was passt zu Gesicht und Spielstil? Einem Linksverteidiger schneide ich keine auffällige, aggressive Frisur. Auch einem Torwart nicht. Das passt einfach nicht. Das passt nur zu einem Stürmer mit viel Temperament und Durchsetzungsstärke.
Die Menschen im idyllischen Ort Speicher im Rheinland fühlen sich wohl und genießen das Landleben. Doch ohne ein eigenes Auto war man bis vor Kurzem auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, um in die nahe gelegene Stadt zu kommen. Meist musste man bis zu drei Stunden auf den nächsten Bus warten, und weite Wege bis zur nächsten Bushaltestelle auf sich nehmen. Ursula Berrens wollte sich damit nicht abfinden und suchte eine Alternative zu Carsharing-Angeboten in der Stadt. Der Bedarf war da, denn viele ältere Menschen und Jugendliche haben in Speicher kein eigenes Auto. Gemeinsam mit Freundinnen wurde die Idee der „Mitfahrerbank“ geboren. Ein eingeschränkter Handyempfang im Ort machte den Einsatz sogenannter Mitfahrer-Apps nicht praktikabel.
Nachdem der Bürgermeister überzeugt wurde, stellte Berrens gemeinsam mit freiwilligen Helfern und Sponsoren türkise Bänke an den wichtigsten Knotenpunkten im Ort auf. Wer nun eine Mitfahrgelegenheit sucht, klappt einfach das an der Bank fest angebrachte, gut leserliche Schild mit der gewünschten Stadt auf. Vorbeifahrende sehen dann sofort, wo derjenige hinfahren möchte. Wenn die Person vertrauenswürdig erscheint, und man in die entsprechende Richtung fährt, hält man an und nimmt die Person mit. Auf der Webseite der Initiative wird das einfache Konzept erklärt und gezeigt, wo bereits Mitfahrerbänke aufgestellt wurden.
Eigentlich hätte es die Mehrzweckhalle in Wermelskirchen in Nordrhein-Westfalen sein sollen. Sie wäre für die meisten Abiturienten des örtlichen Gymnasiums einigermaßen gut erreichbar gewesen und war vom Abi-Ausschuss auch schon gebucht worden. „Im vergangenen Herbst hat uns die Stadtverwaltung dann mitgeteilt, dass die Halle nicht zur Verfügung steht, weil sie für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden muss und unklar war, ob sie bis zum Schuljahresende wieder zur Verfügung steht“, erzählt die 17-jährige Abiturientin Jill. Das war ein Schock, nur ein dreiviertel Jahr vor dem großen Ereignis.
Aber dann kam das Angebot von einer Agentur: Wie wäre es mit dem Kölner Bundesliga-Stadion? „Wir dachten erst, dass das viel zu teuer wird“, erinnert sich Jill. Sie seien dann aber von dem Angebot überrascht gewesen: „12.000 Euro zahlen wir für Miete und Technik“, sagt Jill. Hinzu kommen noch: Essen, ein DJ und ein Fotograf. 800 Karten zum Preis von je 30 Euro sind im Vorverkauf weggegangen. Am Freitag ist es so weit, dann steigt der Abiturball im VIP-Bereich des Kölner Stadions. Zusätzlich haben die Teenager noch einen weiteren Partysaal im Stadion „für später, wenn die Eltern weg sind“. Dazu die Zusage, dass sonst im Stadion nichts los sein wird. Und weil Schule und Stadion rund 40 Kilometer auseinander liegen, hat der Abi-Ausschuss auch noch einen Pendelbus organisiert, der die Gäste in der Nacht wieder zurück nach Wermelskirchen bringt.
„Das war schon sehr beeindruckend, was die alles auf die Beine gestellt haben“, sagt Jills Vater Sven Dicke: „Mit Miete, Fotograf, Büfett und allem Drumherum geht es da ja schnell mal um ein Budget von 40.000 Euro oder mehr.“ Die 30 Euro für die Eintrittskarte hält er für vertretbar – auch wenn die Gesamtsumme bei größeren Familien dann schnell im dreistelligen Bereich liegen kann.
Mit dem Eintritt und den zusätzlichen Getränkekosten beim Ball im Stadion ist es hingegen noch längst nicht getan, gibt Vater Sven Dicke zu bedenken. Denn seine Tochter habe ihm deutlich gemacht, dass sie für die Abifeier drei Kleider benötige: „Eins für die Zeugnisübergabe, eins für den Ball und eins für die Party danach.“
Na klar, die Feier dürfe insgesamt ruhig etwas kosten, sind sich Jill und Celine einig: „Man feiert ja nur einmal im Leben Abitur.“ Dass der Rahmen bei den Feierlichkeiten stimmt, wird für die Schüler von Jahr zu Jahr wichtiger. Schließlich will jeder Abijahrgang auch die Feier des vorherigen Durchgangs übertreffen. Jill ist in dieser Hinsicht zuversichtlich: Am Freitagabend im Kölner Stadion werden die Abiturienten durch den Spielertunnel laufen und von ihren Angehörigen auf der Tribüne bejubelt werden – das müssen andere erst mal toppen.
Die Grundschule an der Horner Heerstraße in Bremen ist eine wie viele andere in Deutschland: bunte Wände, Tierbilder, im Foyer eine große Kiste mit Fundsachen – und die Lehrkräfte sind alle weiblich. Eine Ausnahme ist der Lehramtsstudent Kristian Bunte. Er leitet die Fußball- und die Theater-Gruppen und unterstützt die Lehrerinnen beim Unterricht. Kristian Bunte arbeitet seit eineinhalb Jahren an dieser Schule. Trotzdem kommt es immer noch vor, dass Schüler den Vollbart-Träger versehentlich mit „Frau Bunte“ anreden – weil sie es nicht gewöhnt sind, dass ein Mann vor ihnen steht. „Die Kinder haben mich schon öfter gefragt, wieso ich das mache und ob das zu einem Mann passt“, sagt der 26-Jährige.
Der Männeranteil an den deutschen Grundschulen liegt nach Angaben des Bremer Erziehungswissenschaftlers Christoph Fantini bei 12 bis 14 Prozent. Auch an den weiterführenden Schulen unterrichten inzwischen immer mehr Frauen. „Eine große Zahl von Kindern geht durch die Bildungsinstitutionen und sieht nicht einen einzigen Mann“, sagt Fantini. „Dadurch entsteht bei den Kindern ein eindeutiges Bild: Sich um Kinder zu kümmern ist nicht männlich.“
Vor zwei Jahren gründete Fantini deshalb das Projekt „Rent a Teacherman“. Im Rahmen des Projekts können die Schulen männliche Lehramtsstudenten mieten. Es sei wichtig, dass Jungs für Fragen und Probleme eine Bezugsperson haben. Das Ziel des Projekts ist, Jungs geschlechtsspezifische Lernerfahrungen und Lernwege zu ermöglichen.
Auch andere Unis wollen Praxiserfahrungen als Türöffner nutzen. „Viele Jugendliche haben falsche Vorstellungen von der Arbeit an Grundschulen“, sagt die Hamburger Pädagogik-Professorin Hannelore Faulstich-Wieland. Die Arbeit sei vom Stoff her zu anspruchslos und der Umgang mit den Kindern zu anstrengend. Deshalb wollen sie und ihr Team Schülern der 9. Klasse künftig ein Praktikum in Grundschulen vermitteln.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt Initiativen wie diese. Das Bremer Projekt sieht Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann allerdings skeptisch. „Nur ein Mann zu sein, ist noch keine pädagogische Qualität.“ Dass die vielen Lehrerinnen angeblich dafür verantwortlich sein sollen, dass Jungen in der Schule schlechter sind, hält Hoffmann für eine Fehleinschätzung. „Die Forschungen, die in diese Richtung weisen, hatten einige methodische Schwächen.“
Andere Kritiker bemängeln, dass in diesem Projekt das Geschlecht wichtiger sei als die Qualifikation: Das Hauptproblem sei, dass die männlichen Lehrkräfte in jeder Situation ihre Männlichkeit, ihr Mann-Sein betonen müssen, sagt der Pädagoge Robert Baar von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. „Das führt zu Verhaltensweisen, die wenig professionell sind.“
Männer erkranken häufiger und schwerer als Frauen an Infekten. Wissenschaftler machen Unterschiede im Immunsystem dafür verantwortlich. Ist eine Erkältung im Anflug und setzt der Mann eine Leidensmiene auf, sollte die Frau nicht gleich genervt mit den Augen rollen. Denn: Männern machen Infekte offenbar in der Regel tatsächlich mehr zu schaffen als Frauen. „Grob verallgemeinert erkranken Männer im Vergleich zu Frauen häufiger und schwerer an Infekten und sprechen auch auf Impfungen nicht so gut an“, sagt Beatrix Grubeck-Loebenstein von der Universität Innsbruck.
Das Immunsystem der Frau geht je nach Hormonlage mal mehr in Richtung Angriff oder mal mehr in Richtung Toleranz. Das macht Sinn: Bei einer Schwangerschaft müssen Mutter und Kind gut vor einer Infektion geschützt werden. Aber die Immunabwehr darf auch nicht überaktiv sein, beziehungsweise sie muss sich tolerant verhalten: Schließlich beherbergt der mütterliche Körper über neun Monate ein Kind, das ihre Immunzellen eigentlich als „fremd“ erkennen und angreifen müssten, weil es zur Hälfte mit väterlichen Merkmalen ausgestattet ist. Alles in allem hat Östrogen einen Schutzeffekt vor Infektionen und wirkt stärkend auf alle Immunzellen.
Wie ein Mensch mit Infekten umgeht, hängt aber nicht nur von den Hormonen ab. Laut Maximilian Muenchhoff und Philip Goulder von der britischen University of Oxford reagieren Jungen und Mädchen schon lange vor der sexuellen Reifung unterschiedlich. Als Beispiel führen die beiden Forscher die Infektion mit dem Synzytial-Virus an, von dem fast jedes Kleinkind mindestens einmal im Jahr infiziert wird. Jungen träfe es aber bereits in den ersten zwei Lebensjahren häufiger und stärker als die Mädchen. Möglicherweise habe diese erhöhte Anfälligkeit mit der speziellen Anatomie und Physiologie der oberen Atemwege bei Jungen zu tun, so die Wissenschaftler aus Oxford.
Wie Studien in Schweden zeigen, ist es aber noch keinesfalls so klar, dass Männer schwächer auf Impfungen reagieren – obwohl das immer wieder behauptet wird. Möglicherweise verläuft die Antikörperreaktion bei Männern einfach anders als bei Frauen. Es gibt nämlich Hinweise darauf, dass Männer viel früher, bereits schon an Tag eins nach der Impfung, einen Antikörper-Peak zeigen, Frauen dagegen erst an Tag drei. Diese Tatsache wird bei Messungen womöglich oft übersehen. Beatrix Grubeck-Loebenstein sieht deshalb keine Notwendigkeit, Impfungen oder Impfstoffdosen geschlechtergemäß anzupassen.
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